An der Grenze zur Prostitution

In der aktuellen Ausgabe des Schweizer Medienmagazins «Klartext» widmet René Worni seinen Artikel «An der Grenze zur Prostitution» einem Thema, das ich hier auch immer wieder mal aufgreife: die Werbung auf Titelseiten und im redaktionellen Umfeld von Schweizer Zeitungen und Zeitschriften. Mehr »

Umsatz der Publigroupe bricht ein

Wie die NZZ soeben berichtet, hat der Westschweizer Werbevermarkter im ersten Halbjahr 2009 einen Umsatzrückgang von 28 Prozent hinnehmen müssen. Falls die Konjunktur nicht sehr bald anzieht, stellt sich die Frage, wie lange die Publigroupe ihr traditionelles Modell noch aufrecht erhält.

NLZ zieht für Volvo eine grüne Linie



Die Integration von Werbung in den redaktionellen Teil setzt sich bei der Neuen Luzerner Zeitung fort. Nachdem ihre Sonntagsausgabe Zentralschweiz am Sonntag am 19. April die blaue Titelfarbe gegen das Grün von Volvo getauscht hatte, wurde nun eine grüne Linie von einem Teaser auf der Frontseite über dreieinhalb redaktionelle Seiten hin zum halbseitigen Inserat von Volvo gezogen. Mehr »

McDonald's Rindfleisch zu 100 % aus Österreich

Bei der aktuellen Plakatkampagne «100 Prozent Rindfleisch aus der Schweiz» hat McDonald's offensichtlich am falschen Ort gespart. Wie ein schlauer Schweizer Bauer nämlich gemerkt hat, trägt die abgelichtete Kuh eine österreischische Ohrmarke mit dem Kürzel AT. Gemäss NZZ ging die Adaption der Ohrmarke «vergessen». Als ob sie alleine darüber entscheiden würde, was Fleisch aus der Schweiz ist. So viel zur Glaubwürdigkeit des Unternehmens.

Swiss Txt mit Pixel gegen Krise




Mit einer einfachen und sympathischen Aktion nützt Swiss Txt die Krisenstimmung für die Beziehungspflege mit potenziellen Kunden. Sie setzt in der Kampagne «Pixel gegen Krise» die Logos von Unternehmen, die erst gar keine Katerstimmung aufkommen lassen wollen, kostenlos auf Plakate. Mit dabei natürlich auch meine eigene Agentur Polarstern.

Auch der Tages-Anzeiger färbt sich für Werbekunde

Nicht nur die Gratiszeitung 20 Minuten wirft zwischendurch mal seine Farbe und sein Erscheinungsbild für potente Werbekunden zum Fenster raus (vgl. Volvo kauft sich grüne Titelseiten, 20 Minuten färbt sich für Rivella gelb). Neu ist auch der Kopfbereich auf der Frontseite des Tages-Anzeigers käuflich. Mehr »

Bruno Banani bietet Abwrackprämie für Unterwäsche




Der Unterwäschehersteller Bruno Banani zeigt deutsche Politgrössen in knapper Bekleidung und wirbt damit für seine Abwrackprämie von 500 Cent für jedes Wäschestück, das beim Kauf eines neuen Artikels von ihm abgegeben wird. Das Motto: «Wir geben alles, um die Nachfrage anzukurbeln.» Mehr »

Neue Werbeformen braucht das Land

Kürzlich haben mich zwei Leute, die tagtäglich Werbung schalten, wieder mal darüber aufgeklärt, wie wenig die Wirkung von Mediawerbung erforscht ist. Das ist in Anbetracht des Werbevolumens erschreckend. Nur aufgrund dieser Forschungslücke kann ich mir erklären, dass Angebote wie die Schaltung von Anzeigen im eigenen Twitterprofil überhaupt funktionieren. Denn ihre Wirkung bezweifle ich sehr. Mehr »

Ethnomarketing: Werbung von Immowelt mit Kopftuch



In seiner jüngsten Kommunikationskampagne wirbt der deutsche Immobilienmarktplatz Immowelt mit einer türkischen Frau, die ein Kopftuch trägt. Der Name dafür: Ethnomarketing. Mehr »

Volvo kauft sich grüne Titelseiten



In diversen Sonntagszeitungen wie auch in der heutigen Ausgabe der Pendlerzeitung 20 Minuten wirbt die Automarke Volvo in grossem Stil für ihre Umweltfreundlichkeit. Die Zentralschweiz am Sonntag und 20 Minuten geben dafür sogar ihr Logo her. Und riskieren damit, dass ihre eigene Marke aufgeweicht wird.
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