Das Bankgeheimnis in den Schweizer Printmedien
Wie schnell ein schwelender Brand mit zusätzlicher Luftzufuhr zu einem Inferno werden kann, zeigt die Diskussion um das Schweizer Bankgeheimnis. Das folgende Diagramm einer Medienanalyse zeigt, wie oft der Begriff Bankgeheimnis in Schweizer Printmedien aufgetaucht ist. Mitte Februar gabs eine regelrechte Explosion.
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In Zusammenarbeit mit Genios Deutschland hat Infoklick.ch das Newsarchiv entwickelt. Damit genügt ein Login für den Zugriff auf weit über 500 der wichtigsten Zeitungen und Fachzeitschriften aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Für die aktuelle Untersuchung sind folgende Titel untersucht worden: Basler Zeitung, Berner Zeitung, Blick, Der Bund, Finanz und Wirtschaft, Handelszeitung, Neue Luzerner Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, NZZ am Sonntag, Der Schweizer Beobachter, Der Schweizer Journalist, Schweizerische Depeschenagentur, Sonntagsblick, Tagesanzeiger, Sonntagszeitung, Die Weltwoche.www.newsarchiv.ch
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4 Kommentare zu Das Bankgeheimnis in den Schweizer Printmedien
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Oops, da hat's wohl Fehler in der Grafik.
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Oh, danke für den Hinweis. Habs nun angepasst.
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Was meinen Sie mit zusätzlicher Luftzufuhr? Ich bin überzeugt, dass das Thema rund um das Bankgeheimnis auch ohne "Luftzufuhr" eine hohe Medienpräsenz gehabt hätte. Das Bankgeheimnis wurde Jahrzehntelang verteidigt und nun wurde es vom Bundesrat voreilig aufgegeben obschon es dafür keinen Grund gab! 1. Nehmen wir die Story mit der OECD-Liste. Die Schweiz ist Mitglied der OECD. Bei der OECD herrscht das Einstimmigkeitsprinzip, das heisst ohne Zustimmung eines Mitgliedstaates kann man kein Land auf eine Liste setzen. Die Schweiz hätte also zustimmen müssen wenn sie auf diese Liste gekommen wäre. 2. Diese Liste hat für die betroffenen Staaten keine Konsequenzen. 3. Auf Betreiben von Frankreich und Deutschland wollte man die Schweiz trotz Einstimmigkeitsprinzip dennoch auf die Liste setzen. Die Schweiz wollte man darüber nicht einmal informieren. Calmy-Rey hätte protestieren müssen. Doch was macht sie? Sie schreibt einen Brief indem sie der OECD für ihren Einsatz gegen unser Bankgeheimnis dankt. 4. Couchepin nutzt die Krise um wieder für einen EU-Beitritt zu werben. Er meint, dass wir nach einem Beitritt nicht mehr so angreifbar wären. Stimmt, nachdem sie uns bis auf die Unterhosen ausgeraubt hätten, würden sie vermutlich tatsächlich in Ruhe lassen, da ja Sklaverei abgeschafft ist und nichts mehr zu holen wäre.
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Hallo Alex, mit Luftzufuhr meine ich die Aufmerksamkeit, die Massenmedien dem Thema plötzlich widmen.


