Mammut überwindet in der Eiszeit von Social Media

Update vom 23.8.2011, 12.55 Uhr: Die Outdoor-Marke Mammut hat kurz nach elf Uhr reagiert und der Kampagne gegen das CO2-Gesetz ihre Stimme entzogen. Und damit nun gutgemacht, was in den ersten 24 Stunden versäumt worden war: eine klare Stellungnahme.

Nach dem kürzlichen Sturm auf den WWF Deutschland fegt momentan ein Gewitter über Mammut, weil das Unternehmen gegen das neue CO2-Gesetz ist. Dabei macht die Schweizer Outdoor-Marke auf Facebook und Twitter einen schlechten Eindruck.

Ob das Problem mit dem übermässigen Ausstoss von Kohlenstoffdioxid in der Schweiz besser per Gesetz oder über freiwillige Massnahmen in den Griff gekriegt wird, sei hier offen gelassen. Es gibt zweifellos für beide Ansichten Argumente.

Was Mammut innerhalb von 24 Stunden seit dem öffentlichen Vorwurf von Andreas Freimüller aber nicht geschafft hat: erklären, weshalb das Unternehmen zusammen mit Economiesuisse, dem Schweizerischen Gewerbeverband sowie weiteren Unternehmen und Verbänden gegen das neue C02-Gesetzt ist. Anstelle von klaren Gründen wiederholen die Social-Media-Leute von Mammut immer wieder die gleichen belanglosen Statements. So geht das nicht.

Update vom 23.8.2011, 12.55 Uhr: Die Outdoor-Marke Mammut hat kurz nach elf Uhr reagiert und der Kampagne gegen das CO2-Gesetz ihre Stimme entzogen. Und damit nun nachgeholt, was in den ersten 24 Stunden versäumt worden war: eine klare Stellungnahme. Danke für den Hinweis, Renato.

1 KOMMENTAR

  1. Renato sagt:

    Man hat bereits reagiert und sich von der Liste streichen lassen: http://www.facebook.com/note.php?note_id=10150271904554582

    Wie es scheint lässt sich Mammut schnell mal auf eine Liste setzen wenn man anfragt. Ohne genau abzuklären um was es geht und ob das zur Strategie passt. Ob es nun schnell oder langsam war das ganze in einem Tag abzuklären ist schwer einzuschätzen. Je nach Firmen-Struktur, Entscheidungswegen und Erreichbarkeit der Verantwortlichen…

    Fakt ist, man hat während dem Shitstorm sehr lasch reagiert. Keine Reaktion bis zur Abklärung wäre wohl noch besser gewesen. Ich bin mir aber sicher, dass der Schaden sehr klein sein wird und Mammut aber viel gestärkter aus der Sache kommt…

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