Pro Natura mit fragwürdigem Direktmarketing

Pro Natura nennt sich Anwältin und Meinungsmacherin für Naturschutz in der Schweiz. Doch wenn es ums eigene Geld geht, nimmt es die Organisation mit dem Umweltschutz nicht so genau.

So hat die Organisation im Frühling dieses Jahres eine Direktmarketingkampagne zum Thema Biodiversität durchgeführt. «Helfen Sie mit, den Verlust an Biodiversität in der Schweiz zu retten!», forderten die Umweltschützer in ihrem Mailing lauthals. Die Biodiversitätskrise wird damit aber wohl kaum beendet. Zumindest dann nicht, wenn Pro Natura als schlechtes Beispiel vorausschreitet und ihrer Forderung eine dämliche Münze aus Kunststoff beilegt. Sie ist nichts als vergeudete Energie. Was das bei mir auslöst? Eine Wurfbewegung in Richtung Abfallkorb. Und das Gefühl, dass es die Organisation mit dem Umweltschutz nicht ganz ernst meint, wenn es um das Fundraising, also ums eigene Portemonnaie, geht.

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