Sportbekleider Jako weckt die Geister der Blogosphäre

Der deutsche Sportartikelhersteller Jako hat mächtig Ärger am Hals. Das Unternehmen ging juristisch gegen den Blogger Trainer Baade vor, der die neue Wort-Bild-Marke von Jako satirisch kritisierte. Nicht nur zwang ihn ein Anwalt den Inhalt zu löschen, es wurden auch Strafzahlungen gefordert. Mit dieser absurden Forderung hat der Sportbekleider nun die Geister der Blogosphäre geweckt.Seit der Sportblog «Alles außer Sport»
den Vorfall aufgegriffen hat, ist die Situation völlig ausser Kontrolle
geraten. Sportforen und die Suchresultate sind voll von negativen
Einträgen gegen Jako. Und auch bei Wikipedia
ist die Geschichte bereits dokumentiert. Dieses Beispiel zeigt erstens,
wie schnell sich ein Thema verbreiten kann, und wie kurzsichtig
Unternehmen sind, wenn sie wegen rechtlicher Kleinigkeiten gleich ihre
juristische Maschinerie anwerfen. Zumal die Kritik – ich habe sie
selber nicht gesehen – wohl gar nicht widerrechtlich war. Mit aktiver
und ehrlicher Kommunikation hätte sich Jako viel Ärger ersparen
können.

Ausführliche Beiträge dazu gibt es zum Beispiel bei Textberater.com, wo ich überhaupt darauf aufmerksam geworden bin, sowie im Handelsblatt.

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  1. Der deutsche Sportartikelhersteller Jako hat m

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