Thomas Bornhauser zu Tamedia und Edipresse

In der heutigen Ausgabe der Neuen Luzerner Zeitung äussert sich ihr Chefredaktor Thomas Bornhauser in einem Kommentar «Tamedia gibt den Takt vor» auf der Frontseite zur Übernahme von Edipresse durch den Zürcher Medienkonzern Tamedia. Ob es das rasch nahende Seitenende oder ein Ausdruck davon war, dass die Hoffnung zuletzt stirbt, weiss ich nicht, aber sein zum Schluss geäusserter Wunsch wird es wohl nicht über die Frömmigkeit hinausschaffen.

Er weisst darauf hin, dass Tamedia nun «flächendeckende Werbeangebote für die Schweiz» realisieren könne, und fügt hinzu:

Dieser Prozess mag unschöne Seiten haben, aber er ist letztlich unvermeidlich. Und für die Medienkonsumenten bleibt die Hoffnung, dass grössere Medienhäuser besser als kleine jene Einnahmen generieren, die es für Qualität im Journalismus auf Dauer braucht.

Als ob Grösse ein Garant für Qualität sei. Wenn dem so wäre, würden alle von Ringier schwärmen.

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