Eine Lektion von Barack Obamas Social-Media-Kampagne

In seiner Fallstudie «The Social Pulpit» präsentiert das Beratungsunternehmen Edelman eine Erkärung für Barack Obamas Wahlerfolg. Das Schlagwort: Social Media. Hier die Zusammenfassung der Lektion in zehn Teilen.

  1. Unterstützungsmöglichkeiten abstufen
    In einem dreistufigen Modell mit den Perspektiven Personal, Social und Advocate können sich Supporter dort einreihen, wo sie sich wohlfühlen. Nach und nach sollen sie ihr Engagement steigern und Stufe um Stufe hochsteigen.
  2. Super Users unterstützen
    Die engagiertesten Personen der Stufe Advocate werden mit weiteren Massnahmen unterstützt. Zum Beispiel mit der Gründung eigener Gruppen auf der Website von Barack Obama.
  3. Material für User-generated ContentAuf der Wahlkampfplattform wurden Videos, Reden, Fotos und Anleitungen publiziert. Entstanden sind daraus über 400000 Pro-Obama-Videos und mehr als 400000 Blogeinträge.
  4. Dorthin gehen, wo die Leute sind
    Obama hat bewusst nicht nur auf die grössten sozialen Netzwerke gesetzt, sondern auch auf die von Minderheiten.
  5. Werkzeuge verwenden, mit denen auch die Leute vertraut sind
    In den United States bedeutet das Facebook, Myspace und Linkedin.
  6. Sicherstellen, dass die Leute die Inhalte finden
    Oder anders gesagt: aufwendiges Optimieren der eigenen Positionen in Suchmaschinen.
  7. Unterstützer mit Hilfe mobiler Technologien mobilisieren
    Eine Erinnerung per SMS ist viel kostengünstiger als das Klopfen an die Haustüre.
  8. Ständiger Verbesserungsprozess
    Alle Aktivitäten der Kampagne werden untersucht und für künftige Aktionen angepasst.
  9. Die Online-Aktivität dem Bedarf anpassen
    Zuerst kriechen, dann gehen, später rennen und schliesslich fliegen.
  10. Das richtige Team zusammenstellen
    Das Kernteam des Online-Bereichs bestand aus 11 Personen, darunter auch Grössen wie Chris Hughes, Mitgründer von Facebook.

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